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Von der Kita zum Familienzentrum

Neunmonatige Fortbildung bei Simone Welzien
im Familienzentrum KESS in Nienhagen bei Hannover

 Gemeinsam mit sechs weiteren kreativen, inputgebenden und diskussionsfreudigen Frauen, neun Monate zu lernen, zu staunen und neue Erfahrungen zu sammeln,hat sehr großen Spaß gemacht,meine Kompetenzen erweitert und dem Familienzentrum viele neue Ideen beschert.

Im ersten Modul Dialogische Grundhaltung wurde uns nocheinmal deutlich, wie wichtig es ist, herauszufinden welche Unterstützung Familien heute benötigen.Familiären Strukturen haben sich sehr vielseitig entwickelt und es gibt aktuell noch zu wenig Erfahrungswerte mit Familienzentren.

In den weiteren Modulen sind wir auch der Frage nachgegangen, was einen guten Dialog auszeichnet. Anhand von Videomaterial und dem Austausch mit Fachleuten, ist uns aufgefallen, dass das Wohlbefinden und die ehrliche Anteilnahme („von Herzen sprechen“) dabei eine entscheidende Rolle spielt.

Beim Thema „Unternehmerisches Denken“ lernten wir wie wichtig es ist, eine Vision zu haben um dann entsprechende Strategien zu entwickeln. Dabei spielt auch das Thema „Öffentlichkeitsarbeit“ eine zentrale Rolle, den diese entscheidet letztendlich mit, ob und wie ein Familienzentrum und seine Angebote wahrgenommen und angenommen werden.

Es gab dabei immer wieder sehr nützliche praktische Tipps und neue Denk und Handlungsansätze für die Umsetzung. Es wurde viel Wert darauf gelegt, dass wir das theoretisch Gelernte, bespickt mit eigenen Ideen, gut in die Praxis umsetzen konnten. Mitdenken war erwünscht!

Das intensive Eintauchen in unterschiedliche Themen und das reflektierte Auseinandersetzen mit mir selbst und den anderen, sowie der Raum den es zum Austausch von eigenen Gedanken und Praxiserfahrungen gab, haben sicherlich dazu beigetragen mich immer souveräner und gleichzeitig flexibler in der Familienzentrumsarbeit zu bewegen, und diese Fortbildung erfolgreich abzuschließen.

Sandra Pöhler

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